Gennari-Streifen: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 21. März 2024, 09:54 Uhr
nach Francesco Gennari (1752-1797), italienischer Anatom
Synonym: Vicq-d'Azyr-Streifen, Stria occipitalis
Englisch: Stria of Gennari, visual cortex
Definition
Der Gennari-Streifen ist derjenige Teil des äußeren Baillarger-Streifens (einem tangential verlaufenden Nervenfasergeflecht in der inneren Körnerschicht des Isocortex), der innerhalb der Sehrinde so stark ausgeprägt ist, dass er makroskopisch als weißer Streifen erkennbar ist.
Daher wird dieses okzipitale Rindenfeld, in dem die Sehbahn im Bereich des Sulcus calcarinus endet, auch als Area striata bezeichnet (von lateinisch: striatus - gestreift) - nicht zu verwechseln mit dem Striatum.
Histologie
Der helle Gennari-Streifen ist das makroskopische Korrelat einer besonders ausgeprägten Lamina IV des Isocortex in der primären Sehrinde. An dieser Stelle enden die dicht gepackten myelinisierten Fasern aus dem Corpus geniculatum laterale des Thalamus in der Lamina IV, wodurch diese in drei Bereiche aufgeteilt werden kann: Lamina IVa, b und c. Dabei stellt die Lamina IVb den Gennari-Streifen dar.
siehe auch: visueller Cortex