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Verschiebeschwenklappen nach Schrudde

1 Definition

Als Verschiebeschwenklappen nach Schrudde bezeichnet man eine spezielle Operationstechnik für Schwenklappen.

2 Allgemeines

Beim Verschiebeschwenklappen nach Schrudde erfolgt eine Schwenkung des Lappens in das Defektareal. Dabei wird Gewebe mobilisiert, das sowohl den primären Defekt als auch den Entnahmedefekt verschließen soll.

3 Indikationen

Verschiebeschwenklappen eignen sich bei runden bis ellipsoiden Defekten am gesamten Körper.

4 Technik

Um eine komplikationslose Operation gewährleisten zu können, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Zu Beginn muss die Planung eines fingerförmigen zufallsversorgten Lappens zum Einschwenken in den Defektbereich erfolgen.
  • Durch die anschließende Mobilisation der Wundränder - insbesondere der Defektränder, die der Lappenbasis entgegengesetzt sind - wird die Entnahmestelle vorbereitet.
  • Nach erfolgter Vorbereitung erfolgt das Einschwenken des mobilisierten Lappens in den Defekt und die anschließende Verschiebung der mobilisierten Defektränder in Richtung des Entnahmedefekts. Dadurch wird eine Verkleinerung des primären Defekts und des Entnahmedefekts erreicht.

5 Komplikationen

Zu den möglichen Komplikationen zählt die falsche Lappenplanung sowie anschließende Durchblutungsstörungen. Hinzu kommen die üblichen Komplikationen, die bei jeder Lappenplastik auftreten können, wie etwa Hämatome oder Infektionen.

6 Literatur

  • Schumpelick, Volker, Bleese, Niels, Mommsen, Ulrich. Kurzlehrbuch Chirurgie. 7., korrigierte Auflage. Georg Thieme Verlag, 2006

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