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Tubenplastik

1 Definition

Unter einer Tubenplastik versteht man die mikrochirurgische Wiederherstellung eines verschlossenen Eileiters mit der Absicht der Refertilisierung.

2 Hintergrund

Eine Tubenplastik kann offen oder endoskopisch durchgeführt werden. Der verengte bzw. verschlossene Tubenbereich wird sparsam reseziert. Anschließend anastomisiert man die beiden Enden. Dabei kann ein Splint in die Tube eingelegt werden, um einen Wiederverschluss in der Heilungsphase zu verhindern.

3 Indikation

4 Erfolgsrate

Die Erfolgsrate einer Tubenplastik ist u.a. von der Erfahrung des Operateurs und vom Alter der Patientin abhängig. Die Chance auf eine Schwangerschaft in den ersten 5 Jahren nach einer Tubenplastik ist bei Frauen über 40 mit rund 26% nur etwa halb so groß wie bei Frauen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren (51%).[1]

5 Alternativen

6 Quellen

  1. Eva Malacova, Anna Kemp-Casey, Ph.D., Alexandra Bremner, Ph.D., Roger Hart, M.D., C.R.E.I., Louise Maree Stewart, Ph.D., David Brian Preen, Ph.D.: Live delivery outcome after tubal sterilization reversal: a population-based study. Fertility and Sterilty October 2015 Volume 104, Issue 4, Pages 921–926

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