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Naevus flammeus

(Weitergeleitet von Storchenbiss)

Synonyme: Feuermal, Naevus vinosus, Portweinnävus, Naevus Unna, "Storchenbiss"

1 Definition

Ein Naevus flammeus ist ein benigner Nävus mit hell- bis dunkelroter bzw. rotvioletter Farbe.

2 Ätiologie

Der Naevus flammeus entsteht durch aufgeweitete Kapillaren unterhalb der Epidermis. Diese schimmern durch die dünne Epidermis. Die Naevi sind oft bereits bei Geburt vorhanden oder bilden sich im Säuglings- bzw. Kleinkindesalter. Es handelt sich in der Regel um harmlose minimale Differenzierungsstörungen im Rahmen der Embryogenese.

3 Morphologie

Der Naevus flammaeus kann prinzipiell an allen Hautregionen auftreten. Der Durchmesser des Naevus flammeus variiert zwischen wenigem Millimetern bis zu mehreren Zentimetern. Es befindet sich im Gegensatz zum Hämangiom streng im Hautniveau. Ein Naevus flammeus am Nacken des Neugeborenen wird umgangssprachlich auch als "Storchenbiss" bezeichnet (Vorstellung: Storch packt das Baby am Nacken).

4 Einteilung

5 Therapie

Da ein Naevus flammeus meist innerhalb der ersten Lebensjahre verschwindet, ist zunächst abzuwarten. Bei kosmetischer Beeinträchtigung des Betroffenen kann eine dermatologische Lasertherapie erwogen werden, die zur Verödung der persistierenden weiten Kapillaren unterhalb der Epidermis dient.

6 Weblinks

Naevus flammeus in Bildern

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Fachgebiete: Dermatologie

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