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Sedimentation

von lateinisch: sedere - setzen
Englisch: sedimentation

1 Definition

Als Sedimentation bezeichnet man das Absetzen von in Flüssigkeiten oder Gasen suspendierten Feststoffen durch die Wirkung der Gravitation beziehungsweise apparativ beschleunigt durch die Zentrifugation. Es ist ein Verfahren, das bei der Stofftrennung in der Chemie verwendet wird. Eine häufige Anwendung der Sedimentation in der Medizin ist die Messung der Erythrozytensedimentationsrate.

2 Verfahren

  • Zentrifuge: Da das Sedimentieren aufgrund der Schwerkraft und daraus resultierenden unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeiten der Teilchen meist langsam abläuft, erreicht man mit der Hilfe einer Zentrifuge ein sehr schnelles und wirkungsvolles Absetzen des suspendierten Feststoffes.
  • Zyklotron: Einen Zyklotron (auch Fliehkraftabscheider genannt) verwendet man dann, wenn ebenfalls die Zetrifugalkraft bei der Trennung von Teilchen genutzt werden kann. Hierbei verwendet man bei suspendierten Feststoffen von Flüssigkeiten einen Hydrozyklon oder bei flüssigen oder festen Schwebstoffen von Gasen einen Gaszyklon.

Fachgebiete: Chemie, Physik

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