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Schwanzwirbel (Geflügel)

Synonym: Vertebrae caudales (plur.)
Englisch: tail vertebrae

1 Definition

Die Schwanzwirbel beim Geflügel schließen kaudal an das Synsacrum an und bilden in ihrer Gesamtheit die Schwanzwirbelsäule.

2 Anatomie

Die Schwanzwirbel sind teilweise frei ausgebildet. Ihre Anzahl variiert innerhalb der Hausvögel zwischen 5 und 8 Wirbeln. Die Querfortsätze (Processus transversi) sind noch deutlich ausgebildet.

Das Ende der Schwanzwirbelsäule wird durch das Zusammenschmelzen von mehreren (zwischen 4 und 6) Anlagen zum sogenannten Pygostyl (Coccyx) umgestaltet. Bei schwanzlosen Hühnerrassen (z.B. Kaulhühnern) ist die Anzahl der Schwanzwirbel dementsprechend reduziert und das Pygostyl fehlt.

Das Pygostyl ist pflugscharähnlich ausgebildet. An seiner Basis (Basis pygostyli) befindet sich eine Facies articularis cranialis. Das Ende wird als Apex pygostyli bezeichnet. Die Stellung des Pygostyls in Bezug zur Sagittalebene kann äußerst variabel sein. Da bei den Vögeln der Canalis vertebralis die gesamte Wirbelsäule durchzieht, findet sich auch im Pygostyl ein Anteil des Wirbelkanals.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band V: Geflügel. Parey, 2004.

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