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Schreyer-Schwimmprobe

Nach Johannes Schreyer (17. Jahrhundert), deutscher Stadtphysikus
Synonym: Schwimmprobe, Lungenschwimmprobe
Englisch: hydrostatic test, floating test

1 Definition

Die Schreyer-Schwimmprobe ist ein Verfahren zur forensischen Abgrenzung von Totgeburten.

2 Durchführung

Bei der Schreyer-Schwimmprobe wird ein Lungenflügel aus dem Thorax entfernt und in ein Gefäß mit Wasser transferiert. Ist die Lunge mit Luft gefüllt und hat damit der obduzierte Säugling vor seinem Tod bereits geatmet, wird sie schwimmen. Im Gegensatz dazu sinken die nicht belüfteten Lungen von tot geborenen Kleinkindern ab.

3 Relevanz

Die Schreyer-Schwimmprobe ist ein sehr unsicheres Verfahren der Bestimmung von Totgeburten und damit heute weitgehend obsolet.

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Fachgebiete: Rechtsmedizin

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