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Relative Tachykardie

1 Definition

Unter einer relativen Tachykardie versteht man einen im Verhältnis zur erhöhten Körperkerntemperatur zu schnellen Herzschlag.

2 Physiologie

Bei einer Erhöhung der Körperkerntemperatur um 1°C steigt die Stoffwechselaktivität an und die Pulsfrequenz wird nach der Liebermeister-Regel um etwa 8 Schläge pro Minute erhöht. Liegt die Herzfrequenz über dem nach der Temperaturerhöhung zu erwartenden Wert, spricht man von einer relativen Tachykardie.

Liegt die Herzfrequenz unter dem nach einer Erhöhung der Körperkerntemperatur zu erwartenden Wert, spricht man von einer relativen Bradykardie.

siehe auch: Tachykardie

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Mai 2017 um 22:00 Uhr bearbeitet.

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