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Rechtsherzableitung

(Weitergeleitet von Rechtspräkordiale Ableitung)

Synonyme: rechtspräkordiale Ableitung, "Wilson von rechts"

1 Definition

Die Rechtsherzableitung ist eine Messmethode zur Erstellung eines Elektrokardiogramms, die eine spiegelbildliche Version der Ableitung nach Wilson ist.

2 Elektrodenposition

Die Rechtsherzableitung ist eine unipolare Ableitung an der Brustwand, bei der die Elektroden wie folgt platziert werden:

  • V1R: 4. ICR am linken Rand des Sternum (=V2)
  • V2R: 4. ICR am rechten Rand des Sternum (=V1)
  • V3R: zwischen V2 und V4 auf der 5. Rippe
  • V4R: Schnittpunkt des 5. ICR mit der rechten Medioklavikularlinie
  • V5R: gleiche Höhe wie V4, auf der vorderen rechten Axillarlinie (VAL)
  • V6R: gleiche Höhe wie V4, auf der mittleren rechten Axillarlinie (MAL)

3 Ableitungen

V1R-V6R werden wie bei der Ableitung nach Wilson als differente Elektroden jeweils gegen die über Widerstände zusammengeschalteten Extremitätenelektroden (Sammelelektrode bzw. "Central Terminal") abgeleitet.

4 Aussagekraft

Die Rechtsherzableitung dient zur Darstellung von Potenzialänderungen in der Horizontalebene. Sie wird zum Beispiel als erweiterte EKG-Diagnostik bei Verdacht auf einen Myokardinfarkt des rechten Ventrikels oder bei kongentialen Herzvitien eingesetzt.

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Fachgebiete: Kardiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 14. September 2007 um 15:18 Uhr bearbeitet.

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