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Quebec-Biertrinker-Kardiomyopathie

(Weitergeleitet von Quebecsche Biertrinker-Kardiomyopathie)

Synonyme: Quebec-Biertrinkerkardiomyopathie, Quebecsche Biertrinker-Kardiomyopathie
Englisch: Quebec beer-drinkers' cardiomyopathy

1 Übersicht

Die Quebec-Biertrinker-Kardiomyopathie ist eine Erkrankung aus den 1960er Jahren, an der Personen mit hohem Bierkonsum, unter anderem in Quebec, erkrankten. Ursache hierfür war mit Cobaltsulfat versetztes Bier. Die Krankheit hat heute nur noch historische Bedeutung.

2 Hintergrund

In den 1960er Jahren versetzten verschiedene Brauereien in Kanada, den USA und Belgien ihr Bier mit Cobaltsulfat, um die Schaumkrone zu stabilisieren. Diese versickerte zuvor aufgrund der in den Pubs verwendeten Spülmittel.

Etwa zwei bis drei Monate nach Zusatz von Cobaltsulfat ins Bier, zeigten sich bei den ersten Betroffenen Symptome einer Cobaltvergiftung. Insgesamt erkrankten in Quebec 48 Personen, weitere Patienten wurden in den USA und Belgien registriert. Einige von ihnen starben bereits innerhalb von 24 h nach Aufnahme ins Krankenhaus an einem Herzversagen.

Etwa 4 Wochen nach Beendigung des Zusatzes von Cobaltsulfat ins Bier wurden keine neuen Todesfälle mehr verzeichnet.

3 Quelle

  • Remmele W. Pathologie 1. Springer-Verlag. 2. neubearbeitete Auflage, 1999

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Januar 2022 um 14:21 Uhr bearbeitet.

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