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Psychosomatik

(Weitergeleitet von Psychosomatische Medizin)

Synonym: psychosomatische Medizin
Englisch: psychosomatics

1 Definition

Die Lehre der Psychosomatik bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen somatischen (körperlichen) Störungen, Symptomen oder Krankheitsbildern und der Psyche. Es wird angenommen, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat, manche sogar erst hervorrufen kann.

2 Grundbegriffe

2.1 Psychosomatose

Eine Psychosomatose als psychosomatische Erkankung ist in erster Linie durch mentale Prozesse bzw. Gefühle wie Angst, Depression oder Schuld ausgelöst, ihr liegen aber wiederum fassbare morphologische Veränderungen zugrunde. Einige Autoren sind der Auffassung, dass somatischen Erkrankungen wie dem Asthma bronchiale und der gastroduodenalen Ulkuskrankheit psychische Auslöser zugrunde liegen.

2.2 Somatoforme Störung

Eine somatoforme Störung ist eine Bezeichnung für eine psychogene Störung mit wiederholter Darbietung körperlicher Symptome. In der Regel geht dies mit einer hartnäckigen Forderung nach körperlichen Untersuchungen, trotz wiederholt negativer Ergebnisse einher. Obwohl von ärztlicher Seite immer wieder erneut versichert wird, dass die Symptome nicht somatischen Ursprungs sind, fühlen sich betroffene Patienten nicht richtig behandelt.

Die Folge hiervon sind enorme Kosten für das Gesundheitssystem und Belastung der Patienten durch mangelnde psychische Therapie. Viele Patienten mit diesem Krankheitsbild erleben eine jahrelange Odyssee durch verschiedene Arztpraxen, bis eine Psychotherapie Hilfe verschaffen kann.

3 Therapie

Bei der Behandlung psychosomatischer Störungen sind multimodale Therapiekonzepte erforderlich, welche neben einer somatischen Behandlung auch eine Anwendung von Psychotherapie umfassen.

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Fachgebiete: Psychosomatik

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Februar 2010 um 17:36 Uhr bearbeitet.

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