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Pseudofraktur

Englisch: pseudofracture

1 Definition

Die Pseudofraktur ist, wie der Name schon impliziert, das Auftreten von Frakturzeichen im Röntgenbild, obwohl an dieser Stelle überhaupt keine Fraktur vorliegt.

2 Merkmale

Am häufigsten tritt die Pseudofraktur im Alter von 40 - 70 Jahren bei Frauen auf. In der Röntgenaufnahme einer Pseudofraktur lässt sich ein helles Band erkennen, welches in der Breite zwischen 1 mm und 1 cm variieren kann und durch die verminderte Dichte des Knochengewebes an dieser Stelle hervorgerufen wird. Oberhalb und unterhalb der Demineralisierung lässt sich eine Verdichtung des Knochengewebes erkennen. Häufig lässt sich zusätzlich eine halbmondförmige Kalzifikation des externen Bereichs der Substantia compacta diagnostizieren, die sich als Verdickung des Periost darstellt.

Häufig auftretende Stellen sind proximaler Femur, Os coxae (meistens Os pubis), Ulnar und Scapula.

3 Physiologie

Das Auftreten von Pseudofrakturen entsteht durch pathophysiologische Vorgänge, die zu einer Demineralisierung von Knochen führt.

4 Ursachen

5 Quellen

Diese Seite wurde zuletzt am 31. Mai 2016 um 12:11 Uhr bearbeitet.

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