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Proportionalrezeptor

1 Definition

Von einem Proportionalrezeptor spricht man, wenn sich die Aktionspotentialfrequenz eines Rezeptors proportional zu der Reizintensität, die auf ihn wirkt, verändert. Die Rezeptoren messen, solange der Reiz vorhanden ist und adaptieren nicht an den Reiz. Dieses Antwortverhalten wird auch als statisch oder tonisch bezeichnet.

2 Vorkommen

Ein Beispiel für Proportionalrezeptoren sind die Merkel-Scheiben und Ruffini-Körperchen in der Haut. Sie dienen hauptsächlich der Wahrnehmung von Druckreizen und zeigen überwiegend Proportionalverhalten, da sie nur sehr langsam adaptieren (Slowly-adapting-Receptors oder SA-Rezeptoren). Sie werden von einigen Autoren aber auch den Proportional-Differenzial-Rezeptoren (PD-Rezeptoren) zugeordnet, da sie auch die Änderung der Druckstärke registrieren.

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Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Dezember 2019 um 20:19 Uhr bearbeitet.

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