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Periorbita (Veterinärmedizin)

1 Definition

Unter Periorbita versteht man in der Veterinärmedizin eine derbe und fibrös-elastische Bindegewebshülle, welche die Augenhöhle (Orbita) innen auskleidet.

2 Anatomie

Die Periorbita geht aus dem Periost des Orbitalrandes hervor. Sie setzt sich dann kegelförmig nach kaudal verjüngend fort und hat ihren Ansatz in der Umgebung der Crista pterygoidea. In den Bereichen, wo keine knöcherne Orbitawand vorhanden ist (z.B. kaudolateraler Bereich der Augenhöhle), ist die Periorbita besonders stark ausgebildet. Sie bildet in diesen Bezirken die häutige Orbitawand.

Nahe am Rand der Orbita und unter dem Processus zygomaticus des Stirnbeins (Os frontale) ist ein Rollknorpel (Trochlea) in die Periorbita eingelagert. Dieser Rollknorpel dient der abbiegenden Sehne des Musculus obliquus dorsalis als Gleitfläche.

Zwischen den Bindegewebsfasern der Periorbita befindet eine Vielzahl an zirkulären glatten Muskelfasern, die in ihrer Gesamtheit den Musculus orbitalis bilden.

3 Quellen

  • Salomon FV, Geyer H, Uwe G. 2008. Anatomie für die Tiermedizin. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Enke Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. ISBN: 978-3-8304-1075-1
  • Nickel R, Schummer A, Seiferle E. 2003. Lehrbuch der Anatomie der Haustiere, Band IV: Nervensystem. 4., unveränderte Auflage. Stuttgart: Parey in MSV Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG. ISBN: 978-3-8304-4150-2

Tags:

Fachgebiete: Anatomie, Veterinärmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 10. September 2021 um 14:22 Uhr bearbeitet.

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