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Oralisierung

1 Definition

Als Oralisierung wird in der medizinischen Umgangssprache die Umstellung einer Medikamentengabe von parenteraler Verabreichung, in der Regel intravenös, auf eine Zubereitungsform, die der Patient schlucken kann, bezeichnet.

2 Hintergrund

Eine häufige Form der Oralisierung wird bei der Antibiotikatherapie vorgenommen. Hier erhält der Patient das Antibiotikum in der Anfangsphase der Behandlung i.v., um den notwendigen Wirkspiegel sicher zu erreichen. Wenn die Erkrankungssymptome schwächer werden, wird die Therapie mit einem gleichartigen Antibiotikum "oralisiert". Der Fachausdruck für dieses Vorgehen ist Sequenztherapie.

Fachgebiete: Pharmakologie

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