Okinawa-Diät
Wir werden ihn in Kürze checken und bearbeiten.
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Definition
Als Okinawa-Diät bezeichnet man die traditionelle Ernährungsweise auf der japanischen Inselgruppe Okinawa, die für Langlebigkeit und Gesundheit bekannt ist.
Hintergrund
Diese Inselgruppe zählt zu den sogenannten Blue Zones (=Regionen, in denen Menschen überdurchschnittlich alt werden). In dem kleinen Dorf Ogimi auf leben weltweit die meisten Hundertjährigen.
Lebensmittel
Hauptnahrungsmittel sind Gemüse, v.a. violette und orangefarbene Süßkartoffeln, Blattgemüse, Bittermelonen, Algen und Sojaprodukte.
Die Ernährung ist fettarm, zuckerarm und enthält kaum verarbeitete Lebensmittel. Auch Reis wird weniger als in anderen Regionen Asiens gegessen. Fisch wird in kleinen Mengen gegessen, Fleisch nur selten.
Lebensweise
Das Prinzip „Hara Hachi Bu“ beschreibt die kulturelle Praxis, bei der man aufhört zu essen, bevor man ganz satt ist (ca. 80%). Täglich leichte Bewegung, Gemeinschaft, Gelassenheit und Sinn im Leben („Ikigai“) sind ebenfalls Teil des Konzepts.
Kritik
Die gesundheitsfördernd Erkenntnisse basieren auf Beobachtungen sowie kleinen Studien mit kurzer Laufzeit und keinen RCTs.
Wird die Okinawa-Diät zu stark kalorienreduziert und mit einer niedrigen Eiweißzufuhr durchgeführt, kann das eine einseitige Nährstoffversorgung begünstigen.
Quellen
https://nutrition.univie.ac.at/forschung/professur-ernaehrung-und-lebensmittelqualitaet-univ-prof-dr-karl-heinz-wagner/brainaging-studien/
https://www.golighter.de/ratgeber/abnehmen/okinawa-diaet