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Metachromasie

1 Definition

Metachromasie ist ein Begriff aus der Histologie. Er wird verwendet, um auszudrücken, dass sich Zell- oder Gewebeelemente in einem Farbton darstellen, der vom verwendeten Farbstoff abweicht. Dadurch können verschiedene Zellstrukturen unterschiedliche Farben haben, obwohl nur ein Farbstoff verwendet wurde.

Das Gegenteil der Metachromasie ist die Orthochromasie.

2 Hintergrund

Metachromasie tritt auf, wenn Zellstrukturen vorhanden sind, die viele, dicht nebeneinander liegende negative Ladungen tragen. Das trifft zum Beispiel für Proteoglykane und Glykosaminoglykane zu. Ein Beispiel für die Metachromasie ist der Farbstoff Thionin. Er ist violett, färbt die Granula von Mastzellen jedoch rot.

Weitere Beispiele für Farbstoffe, bei denen eine Metachromasie auftreten kann, sind Methylenblau und Toluidinblau.

Fachgebiete: Histologie

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