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Maturation

von lateinisch: maturare - reif werden, reifen
Synonyme: Reifung

1 Definition

Maturation bedeutet "Reifung". Damit bezeichnet man in der Medizin einen Prozess, der die (vollständige) biologische Leistungsfähigkeit eines Gewebes bzw. einer Körperfunktion herstellt.

2 Beispiele

2.1 Wundheilung

Im Rahmen der Wundheilung kommt es während der Maturation zur schrittweisen Umstrukturierung der Kollagenfasern. Die Kollagenfasern reorganisieren sich und richten sich entlang der Spannungslinien der Narbe aus. Die Narbe erreicht somit bis zu 80 % der ursprünglichen Stabilität der unbeschädigten Haut. Desweiteren reduziert sich während der Maturation die Neubildung von Gefäßen und bestehende Kapillaren bilden sich zurück. Dadurch verblasst die ursprüngliche Farbe der Narbe und sie wird weißlich.[1]

2.2 Reproduktionsmedizin

Unreife Eizellen (Oozyten), die bei einer Follikelpunktion entnommen werden, durchlaufen vor der Befruchtung eine In-vitro-Maturation (IvM).

3 Quellen

  1. S. Danzer. Wundbeurteilung und Wundbehandlung, 2. Auflage, 2019, Verlag W. Kohlhammer

Fachgebiete: Dermatologie

Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2021 um 17:09 Uhr bearbeitet.

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