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Lysotypie

1 Definition

Die Lysotypie bezeichnet die Eigenschaft bestimmter Bakterienstämme, durch spezifische Bakteriophagen lysiert zu werden.

2 Hintergrund

Eine Lysotypie lässt sich unter anderem bei Salmonellen, Staphylococcus aureus, Escherichia coli und Shigellen finden. In der Medizin kann die Eigenschaft der Lysotypie genutzt werden, um Infektketten zurückzuverfolgen. Dabei werden einzelne kultivierte Baktierenstämme spezifischen Bakteriophagen ausgesetzt um eine eventuell eintretende Lyse zu überprüfen.

So kann beispielsweise bei einer epidemischen Salmonellen-Gastroenteritis die Lysotypie der aus Stuhlproben von Erkrankten gewonnenen Stämme mit den Stämmen der verdächtigen Infektionsquellen abgeglichen werden.

Die Lysotypie wurde erstmals von Craigie und Yen im Jahr 1928 durchgeführt und gehört zu den klassischen Methoden der Infektionsepidemiologie.

Fachgebiete: Mikrobiologie

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