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Kernlamina

1 Definition

Als Kernlamina bezeichnet man einen fibrillären Verbund, der direkt unterhalb der inneren Kernmembran liegt. Die Kernlamina ist 30 bis 100 nm dick.

2 Aufbau

Die Kernlamina entsteht aus Laminfilamenten, die sich aus Laminen (Intermediärfilamenten) und Proteinen zusammengelagert haben. Sie liegt der inneren Kernmembran direkt an und ist über Transmembranproteine in ihr verankert.

3 Funktion

Die Kernlamina verleiht der Kernhülle Form und Stabilität. Des Weiteren dient sie als Verankerungspunkt des Chromatins. Durch Phosphorylierung der Lamina bei der Zellteilung wird der Zerfall der Kernlamina eingeleitet.

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Fachgebiete: Histologie

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