Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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James Parkinson

1 Definition

James Parkinson war ein britischer Chirurg, Apotheker, Geologe und Paläontologe. Er wurde 1755 in London geboren und starb ebenda 1824. Das Parkinson-Syndrom wurde nach ihm benannt.

2 Leben

Der Sohn eines [[Apotheker[[s und Chirurgen studierte zunächst von 1776 bis 1784 Medizin in London und assistierte nebenbei seinem Vater. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums und der Anerkennung durch die City of London Corporation übernahm er die Praxis seines Vaters, da dieser kurz darauf verstarb. Drei Jahre später wurde er in die Medical Society of London aufgenommen. Des Weiteren wurde Parkinson Mitarbeiter einer privaten Irrenanstalt und setzte sich in seiner Freizeit für eine neue Steuer- und Gefängnisreform ein. Zudem war er ein leidenschaftlicher Paläontologe der eine große Mineralien- und Fossiliensammlung aufweisen konnte, die überregional Berühmtheit erlangte. Gemeinsam mit dem Chemiker Humphry Davy gründete er 1807 die Geological Society of London. James Parkinson verstarb an den Folgen eines Schlaganfalls und wurde 1824 auf dem Friedhof der Shoreditch Church beerdigt.

3 Medizinische Leistungen

In den Jahren 1799 und 1800 begann James Parkinsons publizistische Karriere mit gleich fünf umfassenden medizinischen Werken. Es lag ihm sehr am Herzen, das Gesundheitsbewusstsein der Allgemeinbevölkerung zu stärken und so schrieb er viele Texte in leicht verständlicher Sprache. Zunächst brachte er ein Buch mit medizinischen Ratschlägen für Laien unter dem Titel "Medical Admonitions" heraus. Darauf folgte ein Buch unter dem Titel "Chemical Pocket-Book", eine Zusammenfassung des damaligen wissenschaftlichen Standes der Chemie. Nur ein Jahr später aktualisierte er sein erstes Band "Medical Admonitions" und veröffentlichte es unter dem Titel "The Villager's Friend and Physician". Zudem publizierte er das Kinderbuch "Dangerous Sports" sowie das Buch "The Hospital Pupil", das die medizinische Ausbildung in Großbritannien der damaligen Zeit kritisierte.

In den nächsten elf Jahren konzentrierte sich James Parkinson in publizistischer und wissenschaftlicher Hinsicht hauptsächlich auf sein Hobby, der Paläontologie. So veröffentlichte er unter anderem drei Bände unter dem Titel "Organic Remains of a Former World", welche durchwegs positiv aufgenommen wurden. 1812 gelang ihm und seinem Sohn der erste Bericht über eine zum Tod führende Appendizitis aus englischer Hand.

Schließlich gab er 1817 sein bekanntestes Werk heraus, welches ihn weltweit bekannt machen sollte. Unter dem Titel "An Essay on the Shaking Palsy" ("Eine Abhandlung über die Schüttellähmung") beschrieb Parkinson als Erster die Symptome der später nach ihm benannten neurologischen Erkrankung. Dabei nahm er drei seiner Patienten und drei Personen, die er auf der Straße gesehen hatte, als Grundlage. Fälschlicherweise vermutete er Läsionen im Rückenmark als Ursache der Erkrankung. Die Bezeichnung Schüttellähmung (Paralysis agitans) basiert auf der Beobachtung eines auffälligen Ruhetremors bei den Erkrankten. 1884 wurde der Begriff schließlich international durch den berühmten französischen Psychiater Jean-Martin Charcot gefestigt.

4 Werke

  • "Medical Admonitions bzw. The Villager's Friend and Physician" (1799)
  • "Chemical Pocket-Book" (1799)
  • "Dangerous Sports" (1800)
  • "The Hospital Pupi"l (1800)
  • "Organic Remains of a Former World" (1804-1811)
  • "An Essay on the Shaking Palsy" (1817)
  • "Hints for the Improvement of Trusses" (1802).
  • "Observations on the Nature and Cure of Gout" (1805).
  • "Mad-Houses. Observations on the Act for Regulating Mad-houses and a correction of the statements of the case of Benjamin Elliott, convicted of illegally confining Mary Daintree: with remarks addressed to the friends of insane persons" (1811).

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