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Interstitielle Laserkoagulation

Englisch: interstitial laser coagulation, ILC

1 Definition

Die interstitielle Laserkoagulation, kurz ILK, ist ein laserbasiertes Therapieverfahren, bei dem spezielle Lichtleiter in das zu behandelnde Gewebe eingelegt werden, die das Laserlicht auffächern und so einen größeren Gewebebereich erfassen. Die ILK kommt vor allem bei der Therapie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) zum Einsatz.

2 Hintergrund

Bei der ILK werden Nd:YAG-Laser oder Diodenlaser eingesetzt. Die Laserfasern bringt man transurethral in das Prostatagewebe ein. Dort kommt es im behandelten Bereich zu einer großvolumigen, mehr oder weniger homogenen Koagulationsnekrose.

Das Verfahren unterscheidet sich nicht grundsätzlich von anderen gewebereduzierenden Behandlungstechniken bei BPH (z.B. TURP). Die Evaluation der Wirksamkeit gegenüber konventionellen BPH-Therapien ist zur Zeit (2021) noch nicht abgeschlossen. Der Vorteil gegenüber der TURP soll primär in einer kürzeren Hospitalisierung bestehen.

Fachgebiete: Urologie

Diese Seite wurde zuletzt am 9. April 2021 um 19:05 Uhr bearbeitet.

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