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IPPV

Abkürzung für: intermittent positive pressure ventilation

1 Definition

Die IPPV ist eine Form der kontrollierten Beatmung, die mit Beatmungsgeräten durchgeführt wird.

2 Beatmungstechnik

Die Beatmung erfolgt vollständig automatisch vom Beatmungsgerät gesteuert. Eine eventuell bestehende Spontanatmung des Patienten wird nicht berücksichtigt.

Während der Inspirationsphase wird über das Beatmungsgerät ein positiver Druck auf die Lungen erzeugt. Dieser führt zur Aufblähung der Lunge. Bei Wechsel in die Exspiration fällt der Druck in der Lunge ohne Zutun des Beatmungsgerätes auf 0 ab, bis erneut die Inspiration begonnen wird. Somit ist der endinspiratorische Druck positiv und der endexpiratorische Druck gleicht dem atmosphärischen Druck.

3 Anwendung

Die IPPV ist die einfachste Form der kontrollierten maschinellen Beatmung. Sie wird nur noch recht selten isoliert verwendet, da sich eine Weiterentwicklung der IPPV, die CPPV in den meisten Fällen bessere Beatmungsergebnisse liefert. Unterschied ist die endexspiratorische Phase, in der bei der CPPV ein positiver endexspiratorischer Druck (PEEP) aufrecht erhalten wird.

Nachteile der IPPV sind vor allem durch die Aufhebung des Unterdrucks im Pleuraspalt bedingt. Das führt zu einem geringeren venösen Rückfluss zum Herzen, einer Abnahme des Herzzeitvolumens und zu einem erniedrigten Blutdruck.

Fachgebiete: Intensivmedizin

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