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Hexenschuss

Dies ist eine Flexikon-Seite für medizinische Laien. Die Informationen für Fachkreise finden Sie unter Lumboischialgie.


Als Hexenschuss (Ischiassyndrom, Lumbago, lokales Lumbalsyndrom) bezeichnet man umgangssprachlich ein sogenanntes lumbosakrales Wurzelreizsyndrom (Lumboischialgie), bei dem Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und im Versorgungsbereich des Ischiasnerves ("Sitzbeinnerv", "Hüftnerv", Nervus ischiadicus) auftreten.

Die isolierte Nervenreizung des Nervus ischiadicus bezeichnet man als Ischialgie, isolierte Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule als Lumbalgie. Da die Beschwerden häufig nicht klar voneinander abgrenzbar sind, ist der Übergang zwischen Lumboischialgie, Lumbalgie und Ischialgie fließend. Die Begriffe werden im klinischen Alltag häufig synonym verwendet.

In vielen Fällen ist die auslösende Ursache ein Bandscheibenvorfall im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule. Durch die mechanische Reizung bzw. Kompression der Nervenwurzeln L5 und S1 kommt es zu ins Bein ausstrahlenden Schmerzen, Bewegungseinschränkungen sowie ggf. neurologischen Symptomen.

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