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Foramen intervertebrale

Synonym: Zwischenwirbelloch
Englisch: intervertebral foramen

1 Definition

Die Foramina intervertebralia sind paarige Öffnungen des Wirbelkanals, die jeweils von zwei benachbarten, miteinander artikulierten Wirbeln gebildet werden.

2 Anatomie

Die knöcherne Begrenzung der Foramina intervertebralia wird durch die Wirbelbogenfüßchen (Pediculi arcus vertebrae) gebildet, die nach kranial und kaudal etwas eingezogen sind, so dass sich die Incisurae vertebrales inferior et superior ausbilden.

Durch die Foramina intervertebralia verlassen die Spinalnerven den Wirbelkanal.

3 Klinik

Spondylarthrotische Veränderungen (Osteophyten) können zu einer Einengung des Foramen intervertebrale führen. Dadurch kann hier gelegene Nervenwurzel komprimiert werden (Nervenwurzelkompression).

Das Foramen intervertebrale wird bei der endoskopischen transforaminalen Nukleotomie (ETN) als Zugang zur Bandscheibe genutzt.

Fachgebiete: Allgemeine Anatomie

Diese Seite wurde zuletzt am 8. November 2017 um 19:47 Uhr bearbeitet.

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