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Fernröntgenseitenbild

Synonym: Profilröntgenbild

1. Definition

Das Fernröntgenseitenbild, kurz FRS, ist ein Röntgenbild, das vor allem im Bereich der Kieferorthopädie oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zu diagnostischen Zwecken verwendet wird.

2. Hintergrund

Beim Fernröntgenseitenbild handelt sich um eine Aufnahme des knöchernen Schädels in der Norma lateralis, bei der die Strahlen möglichst parallel verlaufen. Dazu wird der Abstand zwischen Strahlenquelle und Röntgenfilm bzw. Bildsensor möglichst groß gewählt (ca. 1,5 Meter), der Abstand zwischen Kopf und Röntgenfilm möglichst klein. Die Fernröntgentechnik stammt ursprünglich aus der Kardiologie und wurde in den 1930er Jahren für Schädelaufnahmen eingesetzt.

Die Auswertung bzw. Befundung eines FRS wird auch Kephalometrie genannt. Sie dient u.a. der Vorhersage einer Wachstumsrichtung des Schädels oder auch der Beurteilung der Frontzahnstellung.

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Dr. Tobias Klur
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14.09.2017, 17:37
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