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Feder (Geflügel)

Synonym: Penna
Englisch: feather

1 Definition

Die Federn, auch Pennae genannt, sind das kennzeichnende Merkmal der Vögel. In ihrer Gesamtheit bilden sie das Federkleid bzw. Gefieder und stellen die wesentliche äußerliche Oberfläche dar.

2 Federarten

Im bleibenden Federkleid können - je nach Gestalt und Funktion - verschiedene Federarten unterschieden werden.

2.1 Konturfedern

Äußerlich sichtbar sind die Konturfedern (Pennae conturae), die wiederum in

2.2 Dunen

Die Dunen (Plumae, Daunen oder Flaumfedern) sind mit einer vollständig flaumigen und lockeren Fahne ausgestattet. Man kann zwischen folgenden Dunen unterscheiden:

2.3 Puderferdern

Während der Federentwicklung zerfallen nicht für die Struktur der Federn verwendete Epithelzellen zu Keratinpuder. Dieser Vorgang kann in geringem Maße auch noch bei fertigen Konturfedern beobachtet werden- hochentwickelte Dunen sind jedoch mit einer dauernden Puderproduktion betraut. Diese als Puderdunenfedern (Pulviplumae) bezeichneten Federn sind v.a. bei Tauben und Reihern reichlich vorhanden und produzieren einen feinkörnigen und wachsartigen Hautpuder. Dieser Puder schützt das Federkleid von äußerlichen Einwirkungen wie etwa Wasser.

2.4 Fadenfedern

Als Fadenfedern (Filiplumae) bezeichnet man lange und mit nacktem Schaft versehene Federn, an deren Ende eine kleine Fahne stehen kann. Fadenfedern besitzen immer einen eigenen Federfollikel, der nicht mit Hautmuskeln in Beziehung tritt. Fadenfedern sind entweder einzeln oder in Gruppen den Konturfedern zugeordnet und melden mithilfe einer komplexen Innervation ihrer Follikel Störungen bzw. Unordnung in der Lage der Konturfedern.

2.5 Borstenfedern

Borstenfedern (Setae) kommen in verschiedenen Formen am Kopf des Geflügels vor. Grundsätzlich besitzen sie einen steifen Schaft, der - mit Ausnahme der Spitze - mit einer Fahne ausgestattet sein kann. Borstenfedern entsprechen in ihrer Funktion den Wimpern des Menschen sowie der Haussäugetiere bzw. den Tasthaaren (Vibrissae) der Säugetiere. Über den Augenlidern werden sie als Cilia bzw. Setae palpebrarum und um den Naseneingang als Setae nariales bezeichnet.

3 Literatur

  • Nickel, Richard, August Schummer, Eugen Seiferle. Band V: Geflügel. Parey, 2004.

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