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Enzymhistochemie

1 Definition

Die Enzymhistochemie ist ein Färbeverfahren, mit dessen Hilfe die Aktivität bestimmter Enzyme in histologischen Schnittpräparaten nachgewiesen und lokalisiert werden kann. Bezieht sich das Verfahren auf die zelluläre Ebene, spricht man auch von Enzymzytochemie.

2 Methode

Bei der Enzymhistochemie wird ein Substrat auf den Gewebeschnitt aufgebracht, das von den im Untersuchungsmaterial vorhandenen Enzymen zu einem Farbstoff umgesetzt wird. Unter dem Mikroskop stellen sich dann die Lokalisation und - anhand der Intensität der Färbung - der Grad der Enzymaktivität dar.

Da eine vorherige Gewebefixierung zu einem Verlust der Enzymaktivität führt, werden enzymhistochemische Untersuchungen meist an Frischgewebe, d.h. an einem unfixierten Gefrierschnitt durchgeführt. Bestimmte enzymhistochemische Untersuchungen sind aber auch bei fixiertem Gewebe möglich.

3 Beispiele

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Fachgebiete: Histologie, Pathologie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Mai 2013 um 12:24 Uhr bearbeitet.

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