Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Endsystolische Druck-Volumenbeziehung

Synonym: ESPVR
Englisch: endsystolic pressure volume relationship

1 Definition

Als endsystolische Druck-Volumenbeziehung, kurz ESPVR, wird die funktionelle Beziehung zwischen ventrikulärem Druck und Ventrikelvolumen des Herzens bezeichnet. Der Begriff findet Anwendung in der Physiologie des Herzens und wird zur Beschreibung der ventrikulären Funktion verwendet.

2 Hintergrund

Aufgrund der Herzphysiologie, insbesondere in Folge des Frank-Starling-Mechanismus, besitzt das Herz bei unterschiedlichen Füllungsvolumina eine variable Kontraktilität. Dementsprechend können bei der Kontraktion des Myokards, abhängig von der Ventrikelfüllung, unterschiedliche, intraventrikuläre Druckmaxima erreicht werden. Die ESPVR beschreibt den bei gegebenem Ventrikelvolumen maximal erreichbaren, intraventrikulären Druck.

Der Verlauf der ESPVR in einem ventrikulären Druck-Volumen-Diagramm beschreibt die sogenannte endsystolische Elastizität, kurz Ees, welche als Mass für die myokardiale Elastizität verstanden werden kann.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

19 Wertungen (3.05 ø)

2.523 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: