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Endarterie

Englisch: end artery, terminal branch

1 Definition

Endarterien sind Arterien, deren Versorgungsgebiet nicht durch eine anatomisch präformierte Kollaterale (z.B. Anastomose mit einer anderen Arterie) mitversorgt werden kann. Sie werden auch als Endäste bezeichnet.

2 Pathophysiologie

Endarterien sind beispielsweise die meisten Verzweigungen der Hirnarterien oder die letzten kleinen Äste der Arteria mesenterica superior, die darmnah im Mesenterium abgezweigt werden. Kommt es im Rahmen einer Embolie zum Verschluss eines dieser Endäste, entsteht aus der Ischämie des betroffenen Versorgungsgebiet ein Infarkt.

Entsteht ein arterieller Verschluss erst allmählich, kann es durch Gefäßneubildung an bereits bestehenden Gefäßbäumen zur Entwicklung einer ausreichenden Kollateralversorgung kommen. Die Plastizität dieser alternativen Blutversorgung ist jedoch beschränkt.

2.1 Funktionelle Endarterien

Bei funktionellen Endarterien bestehen prinzipiell Kollateralen, sie reichen jedoch im Falle eines Verschlusses nicht als alternative Versorgung aus. Am besten bekanntes Beispiel für funktionelle Endarterien sind die Koronararterien.

Fachgebiete: Allgemeine Anatomie

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