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Elektro-mechanische Transduktion

Englisch: electromechanical transduction

1 Definition

Als elektro-mechanische Transduktion bezeichnet man die Umwandlung eines elektrischen Reizes in eine mechanische Reaktion.

2 Physiologie

Der Begriff wird in der Physiologie für die aktive Längenänderung der äußeren Haarzellen des Innenohres verwendet, die auf eine Depolarisation der Zellmembran mit einer aktiven Längenänderung antworten. Molekulare Grundlage ist der Einstrom von Chloridionen, die mit dem Motorprotein Prestin interagieren. Prestin ist an der Innenseite der Zellmembran lokalisiert und verkürzt sich unter dem Einfluss der negativ geladenen Chloridionen.

Durch abwechselnde Kontraktion und Relaxation der äußeren Haarzellen wird die Auslenkung des Corti-Organs bei Schallereignissen verstärkt.

3 Audiometrie

Die rhythmischen Verkürzungen der äußeren Haarzellen erzeugen ihrerseits akustische Emissionen (otoakustische Emission), die nach Darbietung eines Schallereignisses mit Hilfe eines Mikrophons messbar sind (evozierte otoakustische Emissionen).

siehe auch: mechano-elektrische Transduktion

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