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Dichteanomalie

1 Definition

Der Begriff Dichteanomalie beschreibt die Eigenschaft bestimmter Stoffe, deren Dichte sich unterhalb einer bestimmten Temperatur verringert.

2 Hintergrund

Bei den meisten Stoffen nimmt die Dichte bei abnehmender Temperatur immer weiter zu. Es gilt: Je niedriger die Temperatur, desto größer die Dichte. Wasser ist die bekannteste Verbindung, bei der diese Eigenschaft nicht zutrifft und die einer Dichteanomalie unterliegt. Es hat bei einer Temperatur von 4°C die größte Dichte von 1 g/cm3. Im festen Aggregatzustand (Eis) bei 0°C ist die Dichte geringer und beträgt 0,918 g/cm3.

Weitere Elemente, die einer Dichteanomalie unterliegen, sind unter anderem Bismut, Antimon, Silicium und Plutonium.

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Fachgebiete: Chemie

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