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Biotinylierung

1 Definition

Der Prozess der Biotinylierung beschreibt die kovalente Bindung von Biotin an ein anderes Molekül. Handelt es sich bei diesem Molekül um ein Protein, ist der Prozess der Biotinylierung eine posttranslationale Modifikation.

2 Hintergrund

Meist handelt es sich bei den biotinylierten Proteinen um Carboxylasen. Diese liegen - ohne kovalente Bindung mit Biotin - als Apocarboxylasen vor. Diese Apocarboxylasen werden mithilfe einer ATP-verbrauchenden Holocarboxylase-Synthetase mit Biotin beladen, also biotinyliert. Ist das Biotin kovalent an das Enzym gebunden, entstehen Holocarboxylasen.

Bei der Biotinylierung wird das Biotin über eine Säureamidbindung an ein Lysin des Proteins gebunden.

3 Quellen

  • Horn et al., Biochemie des Menschen, Georg Thieme Verlag Stuttgart, 8. Auflage

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Mai 2021 um 11:47 Uhr bearbeitet.

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