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Biologische Breite

1 Definition

Mit dem Begriff biologische Breite bezeichnet man in der Zahnmedizin den Abstand zwischen dem krestalen Rand des Alveolarknochens und dem koronalen Ende des Saumepithels der Gingiva. Die biologische Breite ist bedeutsam für die prothetische Versorgung von Zähnen.

2 Hintergrund

Die biologische Breite beträgt etwa 2 mm, unterliegt aber - je nach Lokalisation im Zahnbogen - einer gewissen Schwankungsbreite. Wird der Zahnfleischsulkus mit eingeschlossen, beträgt sie etwa 3 mm. Etwa je die Hälfte der biologischen Breite wird vom Desmodont und vom Saumepithel gestellt. Zusammen mit dem Zahnfleischsulkus wird dieser Gewebeabschnitt auch suprakrestales Weichgewebe genannt.

3 Klinik

Eine wichtige Rolle spielt die biologische Breite bei der Versorgung mit einer künstlichen Zahnkrone. Hier entspricht die biologische Breite dem Abstand, der zwischen dem Knochen und dem Kronenrand eingehalten werden sollte, um eine chronische Entzündung (Gingivitis) zu verhindern. Bei Zahnimplantaten wird die biologische Breite durch eine an sie angepasste Gestaltung der Implantatschulter und des Verbindungsdesigns berücksichtigt.

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Fachgebiete: Zahnmedizin

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