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Beugehemmung

Synonyme: Flexionshemmung, Beugedefizit, Flexionsdefizit

1 Definition

Die Beugehemmung ist eine Bewegungseinschränkung, die bei der Beugung (Flexion) in einem Gelenk auftritt.

Eine Bewegungseinschränkung bei der Extension nennt man Streckhemmung.

2 Eineilung

  • Aktive Beugehemmung: Der Patient kann das betroffene Gelenk von selbst, d.h. durch die eigene Muskeltätigkeit nicht mehr vollständig beugen. Die passive Beugung ist jedoch möglich.
  • Passive Beugehemmung: Das Gelenk kann auch passiv (d.h. durch den Untersucher) nicht mehr vollständig gebeugt werden.

3 Ursachen

Beugehemmungen treten auf, wenn die normale Gelenkfunktion durch Erkrankungen eingeschränkt wird. Dabei können unterschiedliche Ursachen verantwortlich sein, z.B.:

Treten Beugehemmungen plötzlich auf, liegt in der Regel ein Meniskusschaden oder ein freier Gelenkkörper vor. Langsam zunehmende Beugehemmungen sprechen für eine degenerative Ursache.

Fachgebiete: Orthopädie

Diese Seite wurde zuletzt am 10. November 2020 um 15:10 Uhr bearbeitet.

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