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Auwaldzecke

Lateinisch: Dermacentor reticulatus

1. Definition

Die Auwaldzecke ist ein Parasit aus der Familie der Schildzecken (Ixodidae), der ein potentieller Vektor für humanpathogene Krankheitserreger ist.

2. Taxonomie

3. Morphologie

Auwaldzecken sind größer als der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Sie haben ein Länge von 4-5 mm und können im vollgesogenen Zustand bis zu 16 Millimeter groß werden. Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen und zeigen nach dem Saugakt keine Größenzunahme.

Bei den männlichen Tieren bedeckt das weißlich-silbrig marmorierte Rückenschild den ganzen Körper, bei Weibchen nur das vordere Körperdrittel. Der Außenrand des Rückenschilds ist rotorange. Die an der Ventralseite befindliche Analfurche wird von kaudal umfasst. Die Palpen und das Hypostom sind kurz und gestaucht. Das Basis capituli ist rechteckig und mit einer deutlichen Augenzeichnung markiert.

4. Klinische Bedeutung

Auwaldzecken sind Überträger von Rickettsien (Bakterien) und Babesien (Protozoen). Sie verbreiten u.a. den Erreger der Hundemalaria (Babesia canis). Zu den Endemiegebieten zählen in Deutschland vor allem Bayern, Baden-Württemberg und das Saarland.

Stichworte: Parasit, Rickettsien, Zecke
Fachgebiete: Parasitologie

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Dr. Frank Antwerpes
Arzt | Ärztin
Mag. med. vet. Patrick Messner
Tierarzt | Tierärztin
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Letzter Edit:
25.05.2019, 20:00
4.724 Aufrufe
Nutzung: BY-NC-SA
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