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Adeno-assoziiertes Virus

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Englisch: adeno-associated virus

1 Definition

Adeno-assoziierte Viren, kurz AAV, sind kleine, einzelsträngige, unbehüllte DNA-Viren (ssDNA) aus der Gattung der Dependoviren in der Familie der Parvoviren.

2 Systematik

3 Immunologie

Adeno-assoziierte Viren verursachen kein spezifisches Krankheitsbild und lösen beim Menschen nur eine relativ schwache Immunreaktion aus.

Ein charakteristisches Merkmal der Adeno-assoziierten Viren ist, dass sie für die Replikation eine Koinfektion mit einem Helfervirus benötigen. Das erste Helfervirus, das beschrieben wurde, ist das Adenovirus, daher der Name "Adeno-assoziiertes Virus". Das AAV nutzt in diesem Prozess bestimmte Virusproteine, die sich vom Adenovirus-Genom ableiten. Ohne das Helfervirus folgt AAV einem lysogenen Zyklus, d.h. die Virus-DNA wird in die Wirtszell-DNA eingebaut, ohne dass es zu einer Replikation kommt.

4 Klinik

Adeno-assoziierte Viren, vor allem AAV2 und AAV5, werden in der Gentechnik als virale Vektoren verwendet, um per Transfektion bestimmte Gene in menschliche Zellen einzuschleusen.

Tags:

Fachgebiete: Virologie

Diese Seite wurde zuletzt am 2. August 2022 um 15:15 Uhr bearbeitet.

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