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Transducin

1 Definition

Transducin ist ein G-Protein der Photorezeptoren der Retina, welches zentrale Funktion zur Einleitung des Second-Messenger-Pathways bei der Transduktion von Lichtreizen hat.

2 Struktur

Transducin ist ein heterotrimeres G-Protein und besteht aus einer α-, einer β- und einer γ-Untereinheit.

3 Biologische Funktion

Im Ruhezustand ist Transducin an GDP gebunden. Durch einen Lichtreiz wird dieses GDP in ein GTP umgewandelt, das sich mitsamt der α-Untereinheit löst und eine Phosphodiesterase aktiviert. Dieser Vorgang verbraucht 1 Molekül GTP.

Die aktivierte Phosphodiesterase spaltet in Stäbchen und Zapfen cGMP zu GMP, wodurch die cGMP-Konzentration intrazellulär abnimmt. Dies wiederum führt zur Schließung der Natriumkanäle - die Zelle repolarisiert und vermindert ihre Transmitterausschüttung. Nach einiger Zeit regeneriert sich Transducin durch Hydrolyse des GTP in GDP durch die intrinsische GTPase.

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Fachgebiete: Biochemie

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