Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Tinea capitis

1 Definition

Die Tinea capitis ist eine Pilzerkrankung (Mykose) der behaarten Kopfhaut. Die Erkrankung kommt häufig bei Kindern vor (Endemien in Kindergärten und Schulen).

2 Erreger

Erreger einer Tinea capitis sind meist Dermatophyten wie Microsporum canis, Trichophyton rubrum, Trichophyton violaceum oder Trichophyton tonsurans. Die Tinea capitis profunda wird durch Trichophyton schoenleinii verursacht.

3 Symptome

Die Symptome unterscheiden sich abhängig vom Erreger.

3.1 Microsporum-canis-Infektion

Bei Microsporum canis kann eine Entzündungsreaktion gänzlich unterbleiben. Symptome sind:

3.2 Trichophyton-Infektion

Trichophyton-Infektion zeigen meist eine Entzündungsreaktion. Typisch sind erythematöse Herde mit abgebrochenen Haaren. Die durch Trichophyton schoenleinii verursachte Tinea capitis profunda zeigt eine ausgeprägte Entzündungsreaktion. Hier kommt es zu einzelnen oder multiplen, stark entzündlichen Herden und follikuläre Abszessen. Zusätzlich können Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit und Fieber auftreten.

4 Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt mittels Substratentnahme (Haare, Schuppen, Hautmaterial). Ein bloßer Abstrich ist unzureichend. Auf einem Objektträger wird das gewonnene Material mit Kalilauge behandelt und anschließend unter dem Mikroskop begutachtet. Die Pilzgeflechte sind in der Regel gut erkennbar. Zusätzlich sollte eine Pilzkultur angelegt werden.

5 Therapie

Die Therapie erfolgt mittels Antimykotika. Bei Nachweis von Microsporum canis kommen folgende Substanzen in Frage:

Werden Trichophyten nachgewiesen, sind Terbinafin und Ciclopiroxolamin zielführend.

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