Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Sekretion

von lateinisch: secernere - absondern
Synonym: Secretio
Englisch: secretion

1 Definition

Als Sekretion bezeichnet man die Abgabe von für den Organismus wichtigen Substanzen (beispielsweise Hormone, Verdauungsenzyme) durch spezialisierte Zellen, vor allem Drüsenzellen. Die Substanzen selbst nennt man Sekrete, das entsprechende Verb heißt sezernieren oder auch sekretieren.

2 Sekretionsarten

Je nach Art und Ort der Sekretion werden verschiedene Arten unterschieden:

  • Endokrine Sekretion (innere Sekretion, Inkretion): Abgabe der relevanten Substanzen ins Blutsystem (gegebenenfalls auch in kommunizierende Flüssigkeitssysteme wie Lymphe oder Liquor). Bei auf diese Weise sezernierten Stoffen handelt es sich meist um Hormone oder regulierende Mediatoren.
  • Exokrine Sekretion (äußere Sekretion): Abgabe der relevanten Substanzen durch spezialisierte Drüsenepithelien direkt oder über Drüsengänge zu inneren oder äußeren Oberflächen. Beispiele für exokrine Sekrete sind der Speichel, das Pankreassekret oder der Schweiss. Bei der exokrinen Sekretion unterscheidet man verschiedene Arten der Sekretabgabe:
    • Ekkrine Sekretion: Sekretion ohne histologisch nachweisbaren Zytoplasmaverlust
    • Merokrine Sekretion: Sekretion mit minimalem Verlust von Zytoplasma
    • Apokrine Sekretion: Sekretion durch Abgabe von Teilen der Zelle inklusive des apikalen Teils der Zellmembran
    • Holokrine Sekretion: Sekretion unter Zerfall der kompletten Zelle

Üblicherweise wird auch die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten (Exkretion) als als Sekretion bezeichnet.

3 Pathologie

Die Sekretion von Drüsen kann pathologisch verändert sein. Man unterscheidet:

Tags: , ,

Fachgebiete: Physiologie

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