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Rheumaknoten

Englisch: rheumatoid nodule

1 Definition

Rheumaknoten sind noduläre Entzündungsherde, die als Audruck einer Immunreaktion im Rahmen einer primär chronischem Polyarthritis (PcP) in verschiedenen Geweben auftreten können.

2 Lokalisation

2.1 Haut

Rheumaknoten treten im Subkutangewebe in Form von erbs- bis golfballgroßen, derben verschieblichen Knoten auf. Histologisch handelt es sich um eine herdförmige Entzündungsreaktion mit zentraler Nekrose, die von einem Fibroblastensaum umgeben ist. Rheumaknoten treten bevorzugt an Stellen auf, die einer mechanischen Belastung ausgesetzt sind, z.B. auf der Streckseite des Ellenbogens. In der Regel sind die Knoten nicht druckschmerzhaft. Das Auftreten von Rheumaknoten spricht generell für einen schwereren Krankheitsverlauf, man sieht sie bei etwa 20-25% der Patienten. Als Komplikation kann es zu einer Ulzeration oder Superinfektion von Rheumaknoten kommen.

2.2 Innere Organe

Auch in den inneren Organen können Rheumaknoten auftreten, z.B. in der Lunge. Die Rheumaknoten haben hier in der Regel einen topografischen Bezug zur Pleura, die ebenfalls verdickt sein kann. Differentialdiagnostisch müssen andere Ursachen für einen Lungenrundherd ausgeschlossen werden.

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Fachgebiete: Rheumatologie

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