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Mongolenfleck

Synonym: Steißfleck, kongenitale dermale Melanozytose

1 Definition

Der Mongolenfleck ist eine benigne dermale Melanozytose, die häufig in typischer lumbosakraler Lokalisation bei Neugeborenen aufzufinden ist.

2 Morphologie

Lokalisation des bläulich gefärbten Mongolenflecks ist meistens der untere Rücken, die Haut über dem Steißbein oder Gesäß. Auch atypische Lokalisationen sind beschrieben, sollten jedoch eher Anlass zur dermatologischen Abklärung sein. Ein Mongolenfleck kann unzählig viele Formen aufweisen und ist zur Umgebung hin unscharf bergrenzt.

3 Ätiologie

Es handelt sich um eine lokale Vermehrung von Melanozyten. Sie entsteht im Rahmen der Embryogenese, wenn die Melanoblasten aus dem Neuralrohr in die Haut einwandern und dabei ungleich verteilt werden.

4 Epidemiologie

Ein Mongolenfleck findet sich fast immer bei Menschen mongolider Herkunft (z.B. Japaner, Chinesen, Turkvölker, Mongolen). Jedoch kann es seltener auch bei Menschen kaukasischer Abstammung vorkommen. Tendenziell ist der Mongolenfleck häufiger bei dunkelhäutigen Menschen zu sehen.

5 Verlauf

Ein Mongolenfleck verschwindet in den allermeisten Fällen bis zur Pubertät. Schon zuvor kann es über verschiedene Stadien der Abblassung zur Auflösung kommen. Es besteht medizinisch kein Handlungsbedarf.

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