MAP-Kinase
Definition
MAP-Kinase (MAP-K) steht für mitogen-activated protein-Kinase und bezeichnet eine Gruppe von Enzymen, die ein wichtiger Bestandteil der zellulären Signalübertragung sind.
MAP-Kinasen sind Teil von hochkonservierten Signalkaskaden (siehe MAPK). Sie zählen zu den Serin/Threoninkinasen, die Proteine an spezifischen Serin bzw. Threonin-Resten phosphorylieren.
Aktivierte MAP-Kinasen wandern in den Zellkern und phosphorylieren Transkriptionsfaktoren, welche die Expression wichtiger Proteine für Zellzyklus und -differenzierung steuern. Nach ihrer Deaktivierung verteilen sie sich wieder im Zytosol und stehen für weitere Aktivierungszyklen zur Verfügung.
Tags: Kinase, Signaltransduktion
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