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Genetische Prädisposition

1 Definition

Unter der genetischen Prädisposition versteht man die genetisch, d.h. erblich bedingte Anlage bzw. Empfänglichkeit (Prädisposition) für bestimmte Erkrankungen.

2 Hintergrund

Die genetische Prädisposition ist durch die in den Genen enthaltene DNA eines Menschen determiniert. Mutationen bzw. Schäden in bestimmten Genabschnitten, die z.B. Tumor-Suppressorgene oder Reparaturgene kodieren, sorgen für ein verändertes Reaktionsmuster auf schädigende Umweltreize (Krankheitserreger, Strahlung usw.).

In den meisten Fällen ist die genetische Disposition eines Menschen nicht mit einfachen klinischen Methoden zu erfassen, da der Phänotyp des Betroffenen keine Besonderheiten aufweist. Zur Bestimmung der genetischen Pradisposition werden daher molekularbiologische oder zytogenetische Testverfahren eingesetzt (Gendiagnostik).

Fachgebiete: Genetik

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