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Summer Break: Keine Edits vom 16. bis 31. August.Geht mal raus zum Baden!
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Geht mal raus zum Baden!
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Summer Break

Liebe Autoren,
Wir sind an den Strand gefahren. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 16. bis 31. August 2014 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 1. September kann wieder mit voller Kraft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Ganglion ciliare

von lateinisch: cilium - Wimper
Synonym: Ziliarganglion
Englisch: ciliary ganglion

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Das Ganglion ciliare ist ein kleines parasympathisches Ganglion im Bereich der Augenhöhle (Orbita).

2 Anatomie

2.1 Topografie

Das Ganglion ciliare hat nur einen Durchmesser von 1-2 mm. Es befindet sich innerhalb der Orbita etwa 2 cm hinter dem Bulbus oculi (Augapfel). Es liegt dabei zwischen dem Musculus rectus lateralis und dem Nervus opticus.

2.2 Histologie

Die Anzahl der Neurone im Ganglion ciliare wird auf etwa 2.500 Zellen geschätzt. Es treten etwa doppelt so viele parasympathische Fasern in das Ganglion ein, als aus ihm austreten. Das weist darauf hin, dass das Ganglion nicht nur eine einfache "Relaisstation" ist, sondern hier komplexere neuronale Verabeitungs- und Verschaltungprozesse stattfinden.

2.3 Fasern

Durch das Ganglion ciliare ziehen sensible, sympathische und parasympathische Fasern, wobei nur letztere im Ganglion verschaltet werden. Für die sensiblen und sympathischen Fasern ist das Ganglion nur eine Durchgangsstation. Alle aus dem Ganglion austretenden Fasern ziehen über die Nervi ciliares breves in das Innere des Auges.

2.3.1 Parasympathische Fasern

Die parasympathischen Fasern des Ganglion ciliare stammen aus dem Nucleus oculomotorius accessorius (Edinger-Westphal). Sie ziehen mit dem Nervus oculomotorius (Hirnnerv III/3. Hirnnerv) durch die Fissura orbitalis superior zur Augenhöhle, wo sie als Radix oculomotoria in das Ganglion einstrahlen. Sie werden hier auf die postganglionären Fasern umgeschaltet und versorgen viszeromotorisch die glatte Muskulatur der inneren Augenmuskeln, den Musculus ciliaris und den Musculus sphincter pupillae.

2.3.2 Sympathische Fasern

Die postganglionären sympathischen Fasern des Ganglion ciliare stammen von Nervenzellen des Ganglion cervicale superius. Sie gelangen über den Plexus caroticus internus zum Ganglion und ziehen unverschaltet zum Musculus dilatator pupillae, zum Musculus orbitalis und zu den Musculi tarsales.

2.3.3 Sensible Fasern

Durch das Ganglion ciliare ziehen als Radix longa ganglii ciliaris einige sensible Fasern aus dem Nervus nasociliaris (Nervus V1). Sie versorgen die Kornea und die Konjunktiva.

3 Pathologie

Bei einer Schädigung des Ganglion ciliare erlischt der Kornealreflex und die Pupille kann nicht mehr auf Lichtreize reagieren.

Fachgebiete: Kopf und Hals

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