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Dyspraxie

1 Definition

Unter Dyspraxie versteht man den Zustand des erschwerten Ablaufs von Handlungen und Bewegungen, wobei man die motorische Dyspraxie von der ideatorischen unterscheidet.

2 Ursachen

Bisher sind die genauen Ursachen für den Ablauf dyspraktischer Störungen nicht bekannt.

3 Symptome

Allgemeine Symptome können von einfacher motorischer Ungeschicklichkeit bis hin zu Sprach- und Lernschwierigkeiten und Komplikationen im Alltag reichen.

3.1 Motorische Dyspraxie

Bei der motorischen Dyspraxie kann sich der Betroffene den Ablauf der gewünschten Handlung zwar genauestens vorstellen, doch er kann sie nicht oder nur erschwert in die Tat umsetzen. Wird zum Beispiel ein Kind aufgefordert, einen Stift aufzuheben, kann man die Ansätze eines Handlungswillens zwar erkennen, jedoch ohne Ergebnis. Oft kann man auch beobachten, dass kurze Zeit später dieselbe Handlung problemlos abläuft.

3.2 Ideaotorische Dyspraxie

Bei der ideatorischen Dyspraxie kann sich der Betroffene den Ablauf der Handlung nicht genau vor Augen führen. So verlieren zum Beispiel Kinder oft den Überblick bezüglich der Reihenfolge der Kleidungsstücke, die sie anziehen sollen.

4 Diagnose

Im Rahmen eines genauen Beobachtungstests müssen nicht nur psychische Erkrankungen, sondern auch Muskelschwächen, hereditäre, die Intelligenz beeinträchtigende Erkrankungen sowie Lähmungserscheinungen ausgeschlossen werden, damit die Diagnose einer Dyspraxie gestellt werden kann.

5 Therapie

Abhängig von der Symptomatik können Logopäden bzw. Ergotherapeuten weiterhelfen und die Motorik verbessern.

Tags:

Fachgebiete: Neurologie

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