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Darmmotilität

Englisch: intestinal motility

1 Definition

Unter dem Begriff der Darmmotilität versteht man die "Bewegungsfähigkeit" des Darmes, deren anatomische Grundlage die intestinale Muskulatur in Form der Lamina muscularis mucosae und der Tunica muscularis bildet.

2 Physiologie

Die glatte Muskulatur des Darmes unterliegt der autonomen Regulation durch das enterische Nervensystem, dessen Aktivität durch Spontanentladungen spezialisierter Schrittmacherzellen (Cajal-Zelle), lokale Reflexe (z.B. Dehnung), Enteropeptide und das vegetative Nervensystem getriggert wird. Dem Parasympathikus wird dabei eine fördernde Wirkung, dem Sympathikus eine hemmende Wirkung zugesprochen.

Entsprechend der unterschiedlichen Muskelschichten des Darmes kann die mukosale Motilität, die der Resorption der Nahrungsbestandteile dient (z.B. Zottenpumpe des Dünndarms) von der Motilität der äußeren Muskulatur abgegrenzt werden, deren Funktion in der Durchmischung und dem aboralen Transport des Chymus besteht.

Entsprechend der Gliederung der Tunica muscularis in eine innere Ring- und eine äußere Längsmuskelschicht bestehen unterschiedliche Kontraktionsmuster. Hierzu zählen:

3 klinische Relevanz

Störungen der Darmmotilität sind Ursache verschiedener Erkrankungen. vergleiche hierzu:

Fachgebiete: Physiologie

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