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Basale Stimulation

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Als basale Stimulation werden alle pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen bezeichnet, die zur Förderung von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen verwendet werden.

2 Hintergrund [bearbeiten]

Die Sinneswahrnehmung, Körperorientierung und Kommunikationsfähigkeit der Patienten soll durch die basale Stimulation gefördert und verbessert werden. Ziel ist der Aufbau einer Beziehung zum Patienten sowie der Aufbau einer Beziehung zwischen dem Patienten und seiner Umwelt.

3 Formen [bearbeiten]

  • Somatische Stimulation (Berührung, Massage, Waschungen)
  • Vestibuläre Stimulation (Lageänderung, Wippen; Verbesserung der Körperwahrnehmung im Raum)
  • Vibratorische Stimulation (Erzeugung von Schwingungen zur Förderung der Oberflächen- und Tiefensensibilität)
  • Orale Stimulation (Anregung des Gehirns durch Geschmack; Anbieten von Lieblingsessen, Süßigkeiten etc.)
  • Olfaktorische Stimulation (Anregung des Gehirns über Geruch; siehe auch: Aromatherapie, Aromapflege)
  • Akustische Stimulation (Musik hören, Klänge anbieten)
  • Visuelle Stimulation (Zeigen von Bildern, Photos, Filmen)
  • Haptische Stimulation (Betasten und Greifen von Gegenständen)

4 Indikationen [bearbeiten]

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Dr. med. univ. Sabrina Mörkl

Studentin der Humanmedizin

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Nils Nicolay schreibt seit dem 11.12.2003 im Flexikon, hat bereits 5107 neue Artikel publiziert und 5084 Artikeldetails verbessert.

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