Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Anstrengungsasthma

Synonyme: belastungsinduzierte Bronchokonstriktion, Belastungsasthma
Englisch: exercise-induced bronchoconstriction, EIB, excercise-induced asthma, EIA

1 Definition

Das Anstrengungsasthma ist ein Erkrankungsbild, das durch einen v.a. direkt nach körperlicher Belastung auftretenden Husten gekennzeichnet ist, der gelegentlich von einer Dyspnoe begleitet sein kann.

Da auch Menschen ohne manifestes Asthma bronchiale an dieser Erkrankung leiden können, ist es besser, von einer belastungsinduzierten Bronchokonstriktion zu sprechen. Dieser Begriff hat sich in der medizinischen Alltagssprache jedoch bisher nicht durchgesetzt.

2 Epidemiologie

Das Anstrengungsasthma kann Patienten mit oder ohne Asthma betreffen. Unter den Asthmapatienten leiden etwa 60-90 Prozent der Betroffenen unter einer belastungsinduzierten Bronchokonstriktion. Bei Kindern zeigt sich die Erkrankung aufgrund ihres stärkeren Bewegungsdrangs häufiger als bei Erwachsenen.

3 Pathophysiologie

Der genaue Pathomechanismus des Anstrengungsasthmas ist unbekannt. Zur Erklärung werden im wesentlichen zwei Theorien herangezogen:

Die Austrocknungstheorie geht davon aus, dass die rasche Luftbewegung im Bronchialsystem während körperlicher Betätigung die Bronchialschleimhaut austrocknet. Die Austrocknung soll als Gegenreaktion eine Hyperämie der Schleimhaut auslösen, die wiederum ein Schleimhautödem und einen Bronchospasmus nach sich zieht.

Die Kältetheorie geht davon aus, dass kalte Atemluft zu einer Auskühlung der Bronchialschleimhaut führt, die eine reaktive Hyperämie und damit einen Bronchospasmus verursacht.

4 Begünstigende Faktoren

Zu den begünstigenden Faktoren des Anstrengungsasthmas zählen:

  • Schwacher körperlicher Trainingszustand
  • Kälte
  • Niedrige Luftfeuchtigkeit
  • Schlechte Luftqualität (Luftverschmutzung)
  • Hohe Pollenkonzentration
  • Bestehender Atemwegsinfekt

5 Quellen

eMedicine

Fachgebiete: Pneumologie

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