Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Alpha-Sympathomimetikum

Synonyme: α-Mimetikum, Alpha-Mimetikum
Englisch: alpha sympathomimetic

1 Definition

Als Alpha-Sympathomimetika werden Arzneistoffe bezeichnet, die selektiv die Alpha-Adrenorezeptoren des sympathischen Nervensystems stimulieren. Sie bilden eine Untergruppe der Sympathomimetika.

2 Einteilung

Je nachdem, welchen Adrenozeptor Alpha-Sympathomimetika adressieren, unterscheidet man Alpha-1-Sympathomimetika (Wirkung auf den α1-Adrenozeptor) und Alpha-2-Sympathomimetika (Wirkung auf den α2-Adrenozeptor).

2.1 Alpha-1-Sympathomimetika

2.2 Alpha-2-Sympathomimetika

Oxilofrin und Etilefrin sind unspezifische Agonisten, die an Beta- und Alpha-Adrenorezeptoren wirken.

Weiterhin können die Alpha-Sympathomimetika anhand ihres Wirkortes im Körper klassifiziert werden.

3 Wirkprinzip

Direkte Alpha-Sympathomimetika sind Agonisten der Alpha-Adrenozeptoren und bewirken durch ihre Bindung an den Rezeptor eine direkte Stimulation.

Durch Alpha-1-Sympathomimetika kommt es zur lokalen Kontraktion der glatten Muskulatur und zur Vasokonstriktion. Dieser Mechanismus führt beispielsweise bei einer Rhinitis zum Abschwellen der Nasenschleimhaut. Dagegen senken Alpha-2-Sympathomimetika den Sympathikotonus und bewirken eine Blutdrucksenkung.

Indirekte Sympathomimetika wirken ebenfalls α-agonistisch, stimulieren aber nicht direkt die Adrenozeptoren. Sie wirken überwiegend im ZNS als Wiederaufnahmehemmer von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin. Eine erhöhte Konzentration der Neurotransmitter im synaptischen Spalt erhöht den Sympathikotonus und wirkt unter anderem aktivitäts- und aufmerksamkeitssteigernd.

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